Gefahrensignal

Sollte zurzeit noch jemand nach einem Plagiat suchen, über das noch niemand aufgeregt hat, bin über eins gestolpert: Rüsselsheimer Autobauer haben den Markennamen für ihre Mittelklasselimousine schamlos beim Ittinger Bundesamt für Strassen abgekupfert. Ohne Fußnote selbstverständlich. Würde freilich auch den Treibstoffverbrauch immens steigern, müsste jeder Astra mit einer hochgestellten eins herumfahren. Dachspoiler quasi. Still und heimlich geklaut. Dem Urheber fällt das womöglich noch nicht einmal gleich auf, weiß ja auch das Bundesamt für Strassen nicht ganz so genau, warum es sich nun ausgerechnet „Astra“ abkürzt. Schreibt es jedenfalls nicht. Womöglich wegen des Bieres.

Oder auch nicht. Allerdings ist das Mysterium um die Abkürzung ja nicht das einzige Geheimnis, das das Bundesamt für Strassen für sich behält. Vorläufig selbstverständlich nur. Bis Mitte Mai geht ein Raunen durch den einheimischen Schilderwald. Der soll gelichtet werden, aufgeforstet an einigen Stellen natürlich auch. Mit Zöglingen auch, der Altbestand wuchs den Bundesbeamten offenbar auch über den Kopf. Teils fünfzig Jahre altes Gehölz muss natürlich entsprechend der aktuellen Gesetze gestutzt werden. Womöglich sind auf den Hinweissignalen „Gottesdienst“ mancherorts noch die Rufzeiten der Muezzine aufgeführt. Sehr gruselig, zugegeben. Hier müssten Hinweissignale unbedingt und dringend zum Gefahrensignal umdeklariert werden. Wie zum Beispiel „Fussgängerstreifen„.

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