Gefahrenkarte

Der Einsatz der Schweizer Armee steht quasi kurz bevor. Ausrücken muss sie quasi gegen ganz Europa, Nordafrika auch. Alle bedrohen die Schweiz. Nicht nur Libyen, wo weiterhin ein Schweizer festgesetzt ist. Ein. Nein, alle bedrohen die Schweiz, mit gruseligen Missständen. Dollarzeichen für die Gefahr einer Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit über zehn Prozent, Währungszerfall. Schwarze Kleckse für soziale Unruhen wegen unsicherer Wirtschaftslage. Orange Kleckse für ethnische, politische, religiöse Unruhen. Rote Kleckse für Anschläge nach dem elften September. Atomraketen für den Besitz von Massenvernichtungswaffen. Panzer für eine kampfbereite Armee. Rotes Parallelogramm mit weißem Kreuz für ganz besonders gruselige Dinge. Sind aber nicht dokumentiert, wusste der Schweizer Armeechef sicher nicht in Worte zu fassen. Bei den anderen Missständen war das ja einfach. Freilich sind die auch gruselig genug, quasi sofort ausrücken. Hauptstossrichtung sind grosse Migrationsströme, die laut Armeechef „einen Einsatz nötig machen könnten“. Auch, freilich nur.

Aber ja auch. Auch gruselig für den Armeechef, dass er das Kompetenzzentrum Gebirgsdienst in Andermatt, den Lehrverband Panzer und Artillerie in Thun, quasi seinem größten Feind zeigen muss. Dem russischen Generalstabschef. Russland trägt ein Dollarzeichen, schwarze, orange, rote Kleckse, Atomraketen, Panzer. Angriff quasi sofort, Sturm. Wie vor jeder Kampfhandlung aber vorher noch zum Gebet.

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