Whisky (1)

Die Nordamerikaner brauchen noch ein e. Iren auch, Schotten nicht. Füllen ja aber auch den besseren Whisky ab. Wobei das impliziert, dass nordamerikanischer Whiskey gut ist. Grusel. Trank noch keinen guten. Trank aber auch noch keinen japanischen, soll ja gut sein, las ich. Wie wohl neue Baumwoll-T-Shirts, Leinenhandtücher, Ananas auf poliertem Holz schmecken? Wie Waldboden, Muscheln mit Tabasco, französisches Toastbrot mit schwarzem Tee? Wie der weltbeste Single Malt Whisky. Selbstredend. Eine Kategorie mit beeindruckenden zweiundvierzig Unterkategorien – auf keinen Fall festlegen auf einen Whisky, könnte einer zu kurz kommen. Einer kam. Freilich vollkommen skandalös, dass mein Lieblingswhisky nicht prämiert wurde. Ausrufezeichen. Nicht einmal die Destillerie, so schlecht schmecken die Whiskys den Expertenmündern offenbar, stinken Expertennasen offenbar. Duften nach Seetank, Seeluft, lecker, Honig, Sherry, auch lecker. Aber offenbar nicht ausgezeichnet. Gut für mich, dann kann bald meinen Lieblingswhisky billig kaufen, Verkäufer sind froh, wenn sie ihn loswerden, verschenken ihn möglicherweise. Wohl kaum, obwohl ich meinen Lieblingswhisky ja geschenkt bekam. Vor Jahren, als Wies’n-Besucher in München waren. Lieblingswhiskys sind freilich preisgünstiger in München. Alles genau genommen, verglichen mit Lausanne. Danke einem Lausanner für meinen Lieblingswhisky, der ist nun leer. Hole aus dem Whiskyladen um die Ecke mal eine schöne neue Flasche. Gefüllt mit Bowmore Darkest.

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