Revanche (3)

Revanche3Nahm noch einmal Revanche, nach der missglückten Revanche (2). War je keine richtige Revanche, diesmal schon. Mehr als die Ladefläche des Umzugswagens bedeckt, mehr als acht Arme trugen Kisten, den Schrank, das Sofa, Benno freilich, den nicht benutzen Staubsauger drei Stockwerke treppab. Füllten die Ladefläche, den Stauraum bis unters Dach, zwölf Arme trugen keine Kiste, keinen Schrank, kein Sofa, keinen Benno freilich, keinen nicht benutzten Staubsauger vier Stockwerke treppauf. Der Aufzug trug. Der fuhr nur, wenn jemand mitfuhr. Egoistischer Aufzug, quasi, fährt nicht allein. Dabei fährt er ja auch ohne jemand nicht allein, Kisten wären mitgefahren, ein Schrank, ein Sofa, Benno freilich, ein nicht benutzter Staubsauger. Schlechte Gesellschaft verglichen mit der Zügelitruppe.

In deren Gesellschaft bin ich am Dienstag. Mit mir die Hoffnung auf eine echte Revanche. An der Zügelitruppe. Vergebliche Hoffnung vermutlich allerdings. Ist die Zügelitruppe doch längst in Zürich gezügelt. Oder auch in Lachen, wohin immer noch ein Sessel zügeln soll. Soll Platz machen für den Blick auf schöne Riemenböden. In der Wohnung, die so groß ist wie die heute bezogene. Ja aber aus zwei schönen Zimmern besteht, nicht einem großen. Schöne Riemenböden hat, freilich auch, nicht gruseliges Parkett. Einen Sitzplatz beim morgendlichen Möwenkonzert ja auch, keinen beim Winterthurer Eisenbahngekreische. Zügle vorerst nicht, danke aber sehr der Zügelitruppe.

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