Auftragspauschale

Auftragspauschale1Von Dezember an wird es richtig teuer, mein Blog zu lesen. Dachte so an vier Franken pro Abruf. Schreibe dann jeden Tag einen Text über eine Zugverbindung ins Ausland. Schreibe, wo Reisende umsteigen müssen, um dort und da hin zu gelangen, wie viel Rabatt das Halbtaxabo bringt oder wie nett die Schaffner sind. Freilich für die Hin- und Rückfahrt beliebig vieler Reisender. Mit Zwischenstopps meinetwegen auch. Bestelle notfalls auch das Billet. Für vier Franken, find’s ganz schön billig. Die Schweizerischen Bundesbahnen verlangen fünf. Pro Person, freilich. Denn der Verkauf von internationalen Billetten mit persönlicher Beratung ist nicht kostendeckend.

Las ich schon einmal, bei der gruseligen Deutschen Bahn. Die wollte eine Schaltergebühr, auch Bedienzuschlag genannt. Freilich nur für Fernzugtickets. Auftragspauschale1Ab Dezember letzten Jahres sollten alle Reisende die bezahlen, am Schalter freilich nur. Leidende trifft’s besser, nicht nur wegen der garantiert verspäteten Reise. Auch der endlos langen Schlange am Schalter. Darin wartete vermutlich dann auch ein Bahngeschäftsführer einmal und kündigte die Schaltergebühr wenige Tage nach ihrer Ankündigung fix wieder ab. Vielleicht auch wegen des Zuschlags anderer Reisender, wegen der Bedienung sicher nicht. Der Bedienzuschlag wäre ja aber billiger gewesen als die Auftragspauschale der Schweizerischen Bundesbahnen: zweieinhalb Euro. Billiger als ich ja auch. Blogge allerdings auch nicht kostendeckend, persönlich beratend, pro Person. International ja immerhin. Oder auch.

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