Bohrmaschine

Bohrmaschine1Einkaufen kann man ja ganz gut auf der Zürcher Bahnhofstraße. Bahnhofstrasse, freilich, auf Schweizerdeutsch. Der größte Buchhändler Zürichs, auch an der Bahnhofstrasse, hat umgetopft, das Paradies verpflanzt, quasi. Nun gedeiht das Paradies bei den Klassikern, der Belletristik nicht mehr. Braucht neue Setzlinge. Bekam den Tipp, einer sei Peter Bieri. Einer von zehn. Zwischen den Zweigen. Drei Zweige blühten im Paradies. Nun nur noch einer. Die Zürcher Bahnhofstrasse verliert an Attraktivität. Rapide.

Die Zürcher Bahnhofstrasse war ja noch nie eine gute Adresse. Für Restauratoren. Schöne grüne Bohrmaschinen gibt’s dort ja gar nicht. Deshalb ist die neue schöne grüne Bohrmaschine aus Koblenz, der schöne grüne Bohrmaschinenkoffer ja auch. Für den zahlten Käufer anderer grüner Bohrmaschinen früher extra. Nicht schöner, nur grüner, wohlgemerkt. Und früher, auch wohlgemerkt, heute verschenken auch die Produzenten grüner Bohrmaschinen grüne Bohrmaschinenkoffer. Freilich keine schönen, mit einem lustigen Setzkasten im Deckel. Den besitzen Besitzer grüner Bohrmaschinen ja nicht. Aber sie müssen vermutlich ebenfalls nie wieder eine Bohrmaschine kaufen, Bohrmaschine2Besitzer schöner grüner Bohrmaschinen müssen nie wieder eine Bohrmaschine kaufen, nicht vermutlich. Es sei denn, sie sind lustige Restauratoren, die ja gruseliger Weise auch Originalsubstanz zerstören. Wissen freilich, was sie tun. Der Besitzer der neuen schönen grünen Bohrmaschine weiß aber auch schon, was er tut. Er bohrt sechs Löcher in eine schöne weiße Wand, damit sie ein Regalbrett hält. Ein weiß lasiertes, freilich. Pflanzt auf dem Brett Zürichs größtes Paradies. Unter Z.

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2 Gedanken zu „Bohrmaschine

  1. könnte meinen bei soviel Grün wird noch fleißig Wahlkampf aus dem Exil betrieben ;-)
    wenn dann für die sechs Löcher der Putz zu bröselig und der Stein zu weich sein sollte, aufdaß die Dübel nicht halten, gibts Spritzbetondübel vom Roten Hersteller

  2. Wurde freilich korrigiert, vom Butterkutterman. Die schöne grüne Bohrmaschiene sei gar nicht grün sondern blau. Türkis vermutlich. Auf dem Foto aber grün. Schön ja auch.

    Der Ex-Ex-Kanzler würde freilich niemals Wahlkampf machen, schon gar nicht vom neutralen Boden aus. Freut sich vielmehr aufs Einkaufen bei der schönen Deutschen Bank. Schöne grüne und schöne rote Kleider. Leider ja im gruseligen Dezember erst, weil es in Zürich und München leider keine schöne Deutsche Bank gibt. Schon doof, aber passt ja zu ihm, tatsächlich.

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