Festwiese

Festwiese1Der Himmel hatte sich schick gemacht. Im blauen Kleid mit dezenten weißen Tupfern und einem gelben Punkt. Für die Million Münchner, Millionen Gäste Münchens ja auch. Die hatten sich freilich auch schick gemacht. Weiße Rüschen blaue Karos. Blauweiß gestreifter Hemdkragen. Für den Besuch auf der Festwiese. Die Millionen strömten aus allen Himmelsrichtungen. Blauen. Aus Hotelzimmern ja auch, die sind auch immer ganz gruselig. Acht Euro für den Blog, dreißig für dreißig. Oder auch null für null. Das neu eröffnete Hotel wirbt zurzeit mit günstigen Zimmerpreisen. Fünfundsechzig, nicht hundertfünfundfünfzig. Während der Wies’n.

Festwiese2Dann kleben im U-Bahnhof Theresienwiese Wegweiser auf den Haltestellenschildern. Festwiese. Der U-Bahn folgt nach fünf Minuten die Durchsage: Der Aufgang Theresienwiese ist überlastet, bitte benutzen Sie auch den Aufgang Sankt-Paul-Straße. Jeder U-Bahn folgt die Ansage. Sankt Paul ist nie überlastet. Die Theresienwiese freilich schon, nicht nur der Aufgang. Aber nicht nur die Theresienwiese, Münchner sind vermutlich nur wenige auf den Straßen, Münchens Gäste umso mehr. War kurz Gast, nun lockt das Zürcher Oktoberfest. Oder auch nicht. Locken. Wäre freilich nett, wenn sich der Himmel auch für Zürcher schick macht. Auch.

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