SwissCube

SwissCube1Seit acht Uhr einundvierzig hat die Schweiz einen Satellit. Endlich. Dringend, quasi. Der SwissCube ist allerdings nur ganz klein. Und die Schweizer haben es nicht einmal erfunden: Nordamerika hat sich ausgedacht, dass Studenten kleine Satelliten bauen und ins All schießen können. Klein heißt zehn Zentimeter Kantenlänge und höchstens ein Kilo Gewicht. Daran haben sich freilich Lausanner Studenten gehalten, wollten doch auch einmal einen Satelliten ins All schießen. Geschossen haben freilich nicht die Nordamerikaner, die hatten bis eben noch Ärger mit den Schweizern. Die Inder schossen, die mussten ja auch nicht so früh aufstehen wie die Schweizer. Die waren aber früh aufgestanden, hatten leuchtende Augen. Haben sie sicher wieder, wenn der Satellit dem Nachthimmelsleuchten zusieht. Dabei leuchtet der Himmel nachts ein wenig. Viel wäre auch doof vom Himmel, dann bräuchten alle Häuser Fensterläden. Schöne grüne vielleicht noch. Hinter ihnen ist es ja auch tagsüber dunkel, nachts freilich auch. Es sei denn, jemand liest ein Buch. Sieht wenn er aufblickt freilich nur Fensterläden. Schöne grüne aber. Kein Nachthimmelsleuchten, dem guckt ja seit heute auch der erste Schweizer Satellit zu.

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