Zack (2)

Zack21Das Weisse Brauhaus ist ja als solches schweizerkompatibel. Ohne Eszett. Weiß auch der Schweizer Besucher, was weiß ist. Weißbier, freilich. Der Kaffeetrinker wird von der ausnehmend freundlichen Kellnerin nicht gefaltet. Zack. Freilich am anderen Tisch, der Kaffeetrinker. Gab Weißwurst, Weißbier, Senf aus dem Keramiktopf und freilich Brezn. Festspeise quasi. Im stilvollen Ambiente, stimmte das Bayernmitglied zu, lecker Weisswurst [sic], Bier und gute Kellnerin auch. Der Bannerschubser fand sie gar nett, nicht verwöhnt, die Schweizer als solche. Von den Kellnerinnen zumindest. Vom Bier ja auch nicht. Zack. Der Digitale gab neun von zehn Punkten, der mütterlichen Kellnerin auch. Sie fragte um elf mit Engelszungen: Darf es noch ein zweites Weißbier sein? Nach zwei Weißwürsten. Die sind als solches O.K., aber im Allgemeinen überbewertet. Vom Digitalen nicht, der urteilte verheerend.

Zack23Verurteile seit jeher Touristen, die mit Blick auf die Blaskapelle im Hofbräuhaus eine Maß trinken. Verurteile mich nun erstmals auch, quasi. Das Bayernmitglied, den Digitalen und den Bannerschubser auch, freilich. Zu Recht, freilich. Für den Digitalen war die Musik noch das Beste, das Haus ein Touristenschuppen der übelsten Sorte. Immerhin bekam das Bier ein O.K., das sei die Hauptsache. Zack. Den Bierdeckel befand das Bayernmitglied als genau passend für den Maßkrug. Respekt dafür. Und stellte fest: Japaner konnten das nicht feststellen, der Japaner als solches trinkt kein Bier vor eins. Gehört aber dazu, der Japaner. Zum Hofbräuhaus. Erst dort war für den Bannerschubser das authentische Maßanstoßen möglich. Trotz erster Erscheinungen des Maß-Lüpf-Syndroms. Des Leidens am Creutzfeldt-Flückiger-Syndrom auch. Angst. Linderung bot nur die Musik. Die jahrelange Erfahrung sei auf den ersten Ton zu hören, die Kapelle an Authentizität und Professionalität kaum zu überbieten. Die Feinheit der Melodie lässt den hinterletzten Schweizer auf den Tischen tanzen. Angst vor dem Rausschmiss, auch.

Skandal im Hirschgarten: Schweizer haben kein Recht auf Kippen, denn der Zigarettenautomat verlangt einen Personalausweis, einen EU-Führerschein oder eine EC-Karte mit Altersnachweis auf dem Chip. Ist immerhin trinkerfreundlich groß beschriftet. Mit Abbildungen auch. Das hilft ja, Schweizern halt nicht. Dem Bayernmitglied auch nicht. Das musste Bierhumpen vom Waschtisch holen, bevor es Bier bestellen konnte. Nicht optimal. Dafür lief das Jassen optimal. Gewonnen. Zack. Der Digitale und der Bannerschubser verloren. Der Hirschgarten entschädigte den ersten: „Gross!“, der wunderschöne Garten den zweiten halb, denn die Musik fehlte. Und die Stühle waren feucht. Skandalöses Verhalten, quasi.

Advertisements

Ein Gedanke zu „Zack (2)

  1. Hier gibts ja gar nichts zu meckern. Drum mal so nebenbei das erwähnte Video mit dem «ruckzuck, zackzack», denn diese Redewendung stammt ja eigentlich vom Deutschen als solchen (zu erkennen an der roten Zipfelmütze). Gleich dahinter der Zürcher als solcher mit der sogenannten Zürischnure (= Züricher Schnauze).

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s