Pendlerzeitung

Unaufgefüllt war heute eine Pendlerzeitungsbox. Zwei ja nicht, die dritte und vierte stehen gar nicht am Zürcher Klusplatz. Unaufgefüllt mit Pendlerzeitungen. Gibt eine weniger seit gestern. Die Redaktoren mussten noch mal Sonntag schreiben, um am Montag zu hören, dass Sonntag ihr letzter Arbeitstag war. Den Investoren ist das Geld ausgegangen, hörte ich. Für die Pendlerzeitung. Kostenlose, freilich. Traurig und auch schade. Obwohl die Pendlerzeitung nicht meine Favoritin war, die anderen aber auch nicht. Zwang mich, am schönen Bellevue eine Pendlerzeitung mitzunehmen. Mir keine in die in die Hand drücken zu lassen, von den Pendlerzeitungsverteilern. Sie haben nun auch keinen Job mehr. Noch mehr als die 69 Menschen im Verlag, hörte ich. Las freilich nicht einmal die Pendlerzeitung durch, zu kurz der Weg zur heute unaufgefüllten Pendlerzeitungsbox.

Las auch nicht die internationale Ausgabe der schönen NZZ durch. Auf dem ersten Weg nach Zürich. Die hatte die großartige Titelzeile „Animositäten in den Anden“. Im Artikel wurde aber nichts zur Durchführung gebracht, wie ich es mich erhofft hatte. Schade, auch. Der Redaktor durfte das bisher auch noch nicht selber schreiben. Das zur Durchführung bringen. Eine Wette gewann er trotzdem, denn das Dokument, das auf dem Bildschirmfoto zu sehen war, hieß so. Und das Foto wurde gedruckt, in der schönen PCpro. Sie wird ja leider auch nicht mehr geschrieben, am Kiosk aufgefüllt. Am traurigsten und jammerschade auch. Hatte Glück, einmal danach auch. Glückwunsch, tatsächlich.

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