Schaukelverbot

Früher war freilich alles besser. Bayern gewann in Barcelona. Billiger war’s ja auch, vor 15 Jahren in Barcelona. Bezahlte Eintritt in Peseten, wenn überhaupt. Die Turmbesteigung der Sagrada Família kostete vielleicht 850 Peseten, keine elf Euro wie heute. Sonst sind 8,50 Euro der Standardpreis. Für das Vereinsmuseum des FC Barcelona, die Casa Batlló, das Poble Espanyol. 8,50 Euro. Jeweils freilich. Kleinspanien durften Barcelona-Besucher vor 15 Jahren noch gratis anschauen. Den Park Güell auch. Der ist ja auch ganz schön grottig, immerhin noch gratis. Eingerahmt von Grotten, abgesperrten Grotten. Betreten verboten.

schaukelverbot1Schaukeln verboten ist während der Fahrt auf den Montjuïc. Angst vor schaukelnden Seilbahnfahrern, internationalen. Schweizerischen und deutschen. Die freilich extra zahlen für die Seilbahnfahrt. Auch mit Dreitageskarte. Diesmal nicht 8,50 Euro. 6. Immerhin dürfen sie schon zahlen, die Hafenseilbahn fährt noch gar nicht. Auf den Montjuïc. Hinunter auch nicht. Der Bus aber, jedoch nicht vorbei an Briefkästen. Einer hätte ja genügt. Aber auch an dem nicht. Genug kartenverkaufende Katalanen und Kartenmotive gäbe es auf dem Montjuïc ja. Für Handy-Nachrichten mit Foto und ohne braucht’s keine Briefkästen mehr. Früher war wirklich alles besser. Da schrieben die Reisenden noch Postkarten.

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