Axt (1)

axt1Dachte freilich: Verdammte Axt! Als ich das Buch auf dem Tisch der Restauratorenwerkstatt liegen sah. Die ist nicht verdammt, die Axt vom Buchautor. Hörte: Schmieden nur wenige Duzend im Jahr, das genügt. Die Buchautoren. Selbst der Restaurator braucht nie wieder eine Axt kaufen, hat er eine vom Buchautor. Wenn. Kenne keinen Restaurator, der eine Axt vom Buchautor hat. Eine Axt schon. Angst, auch etwas. Nicht vor dem Restaurator, vor der Axt. Freilich. Restauratoren wissen ja, wie sie mit einer Axt hantieren müssen. Schnitzen auch, lese ich. Werfen, auch. Angst, trotzdem etwas mehr. Zweischneidige Axt, der Wurf zählt indes nur, wenn das vordere Blatt in der Zielscheibe stecken bleibt. Der Axtwerfer hinter der Wurflinie stehen geblieben ist bis die Axt fest in der Zielscheibe sitzt. Nicht hinterher rennen hinter der Wurfaxt, gewitzter Axtwerfer. Mehr als fünf Punkte gibt’s eh nicht für den Axtwurf. Bei den schwedischen Meisterschaften. Freilich des Schwedischen Axtwerferverbandes. Der weißt hin: Die Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer muss gewährleistet sein! Angst bei den schwedischen Axtwurfmeisterschaften. Unter den Teilnehmern und Zuschauern. Angst nur einen Axtwurf entfernt, quasi. Fluch auch: Verdammte Axt!

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2 Gedanken zu „Axt (1)

  1. Es sitzt einer im Nachbarbüro, der sogar 3 Äxte hat von den Buchautoren (eine Wurfaxt, ein Beil, eine Spaltaxt). Sind etwa 20 Buchautoren, wohnen in Schweden und arbeiten bei Gränsfors. Die machen die besten Äxte der Welt. Wenn man damit abschlipft beim Holz spalten (dt. abrutscht), dann merkt man lange Zeit nicht, dass der Finger fast ab ist. Erst wenn das Blut fliesst, muss man ins Krankenhaus und den Finger wieder annähen. Zuhause dann der Ärger: Rost an der Axt! Dabei hat man vor der Abfahrt ins Krankenhaus ganz deutlich die Anweisung gegeben, das Blut von der Axt zu wischen, da sonst Rost. Sind ganz einfach grossartig, diese Äxte. Und wenn der Neuzürcher mal den Weg ins Oberdorf findet, ganz in der Nähe, wo der Lenin wohnte, da gibts einen Laden, der hat handgeschmiedete Messer vom Kaiserlichen Hofschmid in Japan. Da muss man dann fast niederknien, wenn einem so eines in die Hand gelegt wird.

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