Kaffeeautomat

Der Zürcher Klusplatz ist offenbar Brennpunkt krimineller Machenschaften. Angst, etwas, auch, bei jedem Überqueren. Morgens und abends. Vor Wochen fiel ein Schuss, nun einen Raub. Wieder reisten die Männer mit den großen Lupen an, starrten auf verdächtige Zigarettenkippen, eilig das Tram besteigende Pendler. Aussteigende Redaktoren auch, die traurig gucken, weil sie nun arbeiten müssen und nicht mehr ihr Buch lesen dürfen. Nach nicht einmal zehn Minuten Fahrt.

Mehr als zehn Minuten benötigten die Männer mit den großen Lupen sicherlich zum Abkleben des Kaffeeautomats. Mit den Spurensicherungsbändern. Der wurde ausgeraubt, schamlos, vermutlich. 21 Franken oder noch mehr raubten die Nichtkaffeetrinker. Oder Kaffeetrinker, die ihr Geld zurück wollten, vom Kaffeeautomat. Wegen der Plörre. Wähnten sich im Recht, der Kaffee ist sicher sein Geld nicht wert. Oder die Männer mit den großen Lupen gingen Hinweisen von Kaffeetrinkern nach. Sicherten Spuren, von Kaffee. Wenn dort welche auffindbar waren. Am Kaffeeautomat. Am Zürcher Klusplatz.

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