Schussabgabe

Angst am Klusplatz. War schon weg, hätte nicht wegfahren können, denn die Männer mit den großen Lupen guckten. Vor der Schussabgabe. Angst. Am Klusplatz. Ohren hörten die Schussabgabe, Augen sahen die Männer mit den großen Lupen. Durch die Fenster zum Klusplatz. Bürofenster.

Die Männer mit den großen Lupen folgten der Spur bis zum Klusplatz. Des Mannes, der mal ein Mann, mal mutmasslicher Räuber und auch schon mal Räuber genannt wird. Kommt freilich ganz auf das Medium an. In 20 Minuten war’s der Räuber, dort gab’s aber auch eine Schiesserei. Wild West am Klusplatz, etwas. Kam doch nur zur Schussabgabe. Durch die Polizei. Auf den fliehenden Mann. Er wurde am Bein getroffen, nicht lebensgefährlich verletzt. Nicht. Lebensgefährlich verbreitet ja schon etwas Angst. Aber nicht lebensgefährlich. Nach dem Abtransport des Verletzten ins Spital zogen die Männer mit den großen Lupen ihre Lupen. Denn die genauen Umstände der Schussabgabe sind ungeklärt. Die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich, Gewaltdelikte, untersuchen. Suchen Zeugen, die aus Fenstern guckten. Bürofenstern. War schon weg. Als die Angst den Klusplatz erreichte.

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