Hochseekran

Bild NZZ, pdSeit circa zwei Jahren ist das Zürcher Limmatquai autofrei. Autoarm, genauer gesagt. Am Hechtplatz fahren noch Autos, Taxis selten, die Fahrer kennen das Quartier kaum. Wenige Autos fahren bis zur Gemüsebrücke. Rathausbrücke heißt die freilich. Dort soll demnächst ein Hochseekran stehen, zwitschert die NZZ. Der Hochseekran ist Kunst. Die Hafenpoller am Limmatquai auch. Das Horn des Hochseeschiffes auch. Kunst für 600.000 Franken. Kunst soll die Diskussion um die städtebauliche Entwicklung des Limmatquais anregen. Um die Gemüsebrücke auch, Rathausbrücke, Entschuldigung. Sie muss in fünf Jahren renoviert werden. Dann auch der Platz vor dem Rathaus Café. Dort gibt’s Sitzplätze an der Limmat, am Limmatquai. Dem autoarmen dort, drei silberne Zivilfahrzeuge parkieren vor der Polizeistation. Sie müssen umparkieren für den Hochseekran, die Touristen im Rathaus Café woanders sitzen. An der Limmat. Anwohner zwitschern Widerstand, im Facebook dreht sich eine Gruppe um den Hochseekran. Mag lieber Möwenkreischen als blasende Schiffshörner. Aus Lautsprechern womöglich noch. Grusel.

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