Anzeigetafel

anzeigetafelIn der Billardhalle. Billardzimmer heißt das sonst, im Zürcher Niederdorf ist es eher eine Halle, mit genügend Platz für sechs Billardtische, mindestens zwölf Spieler mit Queue. Auf zwei Etagen, aber jeweils. Die Stiege auf den unteren Hallenboden ist fast eine Feuertreppe. Darunter beginnt der Tresen, er rahmt die ganze Halle ein. Als pausierender dritter Spieler sitzt es sich bequem daran, auf Barhockern. Dem doofen Spruch auf den Lippen, schlaue Tipps für die Spielenden. Nicht schlaue, auch. Pech im Spiel.

Ins Schlauch gelangt man nicht durchs Andorra. Der Eingang mutet vielmehr wie der eines Mehrfamilienhauses aus den 60-ern an. Glastür mit Metallrahmen vor der halbgewendelten Treppe, Stahlgeländer mit Kunststoffhandlauf. Am Ende der Treppe wieder eine Tür, mit Milchglas, diesmal. Muss ja nicht jeder Passant den Speisegästen auf den Teller schauen. Die Tür ist mit dem Schriftzug beklebt. Restaurant. Kein Hinweis auf Billard. Durch die Tür hindurch steht man in einer Bierhalle, an die sich die Billardhalle anschliesst. Darunter noch eine, aber nur Billardhalle. Glückspiel ist verboten im Kanton Zürich. Schickes Interieur trotzdem.

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