Wembley

wembleyHab’s verschwiegen. Vor fast 15 Monaten, in Wembley. Den enthusiastischen englandfans. Dass sie gerade im großartigsten Fußballstadion der Welt gegen die deutsche B-Mannschaft mit 1:2 verloren haben. Großartige Spieler haben sie, die Coles, Gerrard, Lampard, Terry. Aber keine Mannschaft. Einen Torwart auch nicht. Nach Wembley war Paul Robinson nicht mehr Keeper der Three Lions. Aber auf der Titelseite aller englischen Zeitungen. Spott als Bildunterschrift.

Die „The Sun“ ist vergleichsweise brav heute, vor dem Freundschaftsspiel in Hitlers Olympiastadion. Die englandfans lockten ihre Mitglieder freilich mit dem 1:5-Debakel von München im Jahr 2001 in die deutsche Hauptstadt. Werde sehen, wie viele ihrem Team zur Seite stehen. Hören auch. In Wembley stand der deutsche Fanblock 90 Minuten. Sang auch, den englandfans verging die Gesangsfreude. Keine Freude an ihrer A-Mannschaft. Heute spielen zwei B-Teams. Bis dahin kriegt die „The Sun“ ihr Content-Management-System vielleicht noch in den Griff: Als passenden Artikel zur Freundschaftsspiel-Berichterstattung sortiert das System die weltexklusiven Ausgrabungen der Sun-Reporter zu „Hitler had only one ball“ ein. Ja, oder auch.

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