Kapuze

Fäden füllen die Seenplatte auf der Oxford Street. Unter dem Vorsprung der Essen-Filiale lösen sich Fäden auf in Spray. Die wasserdichte Membran stemmt sich gegen Spray, die Fäden. In den Schuhen und der Jacke. Nicht der Kapuze, die fehlt. Am Schirm prallen Tropfen der Markise ab, dicke. Fäden auch, lange. Stundenlange.

Die Membran hält Stunden, hielt schon vor Jahren. 20. Im Jugendwunsch, blauer Jacke mit eingerolltem Fuchs. Und Membran. In der Kapuze auch. Ein Kiesel riss ein Loch in den linken Ärmel, beim Fahrradsturz am Gallberg. Fast der Weltuntergang, nicht die Wunde. Kleine. Mit dem blauen Flicken trug die Jacke zuletzt wer, der gerade Butterkutter fährt, vermutlich, oder Model T. Durch Nordamerika. Feiernd unbedingt auch. Wartet auf sein Geschenk. Butterkuttern. In München oder Zürich. Die Reise nach Zürich verhinderte die Butterkuttertour, keine Fäden oder Spray. Im September, schon damals in der Fahrradjacke, mit Membran, heute laminiert. Ohne Kapuze. Deshalb mit Schirm durch Fäden und Spray. Gemeinsam mit der Wendejacke von der Deutschen Bank. Innenseite sah noch nie die Welt draußen. Die Kapuze schon. In Zürich noch nass vom Londoner Regen.

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