Oktoberfest

Hölle, Hölle, Hölle. Ein Stern, der deinen Namen trägt. Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit. Jeden Abend bis elf. Schallt es durch die Gasse, weite Weite. Durchs Telefon bis nach München. Oktoberfest bis zum zweiten Novemberwochenende. In Zürich, einen Monat, länger als in München. Kleiner, freilich auch. Aber mit Personal von der Wies’n. Zelte mit blauweißkarierter Plane. Zwei, genau genommen. Im Bahnhof und auf dem Bauschänzli.

Touristenfalle ist übrigens die Internetseite: Nur wer den Mast legt, schießt vor dem Bauschänzli in den Wind. Aufschießen zum Anlegen. Die Quaibrücke lässt nur Boote ohne Mast auf die Limmat. Oder mit gelegtem Mast. Blödsinnige Animation, Mast legen war wohl zu aufwändig? Jedoch neidische Blicke der Münchner Oktoberfestbesucher: Mit dem Boot vors Bierzelt.

Voll sind die wie die großen. Auf der Wies’n. Reserviert auch. Von Montag bis Donnerstag sind bis halb fünf noch Plätze frei, Freitag bis Sonntag bis um drei. Sagt der Türsteher, freundlich. Wurden am Freitag unfreundlich abgewiesen. Bier stattdessen unterm Neorenaissancedachfenster. Dort endete auch einer, der durchkam. Mit Presseausweis vom Blick. Schweizerdeutsch für Bildzeitung. Feldschlösschen ist Schweizerdeutsch für Wies’n-Bier. Ganz gruselig. Neid auf München, in dem Fall. Etwas auch auf die Anwohner, tatsächlich. Gehen nicht mehr dreimal durch die Hölle.

Advertisements

Ein Gedanke zu „Oktoberfest

  1. Pingback: Festwiese « oder auch

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s