Mädelsschießen

Heißt eigentlich Knabenschießen. Zürcher. Nicht Knaben werden abgeballert, Mädels auch nicht. Die schießen. Um die Wette. Tausende. Fünf. Grusel. Ein Viertel Mädchen, schreibt der Zeitungsredaktor. Im Finale schossen noch drei, zwei Mädchen, ein Knabe. Die Dreizehnjährige kam auf Platz zwei. Die beiden Siebzehnjährigen schossen sich auf Platz eins und drei. Er schoss am Besten. Ist gar kein Zürcher. Erstmals beim Zürcher Knabenschießen. Muss freilich Knabenschiessen heißen, ich ignoranter Hochdeutschschreiber.

Stadt Zürich hat frei, beim Knabenschießen. Einen halben Tag, sagt der Chefredaktor. Den kannst du auch wann anders nehmen. Halben Tag frei. Quasi. Ferien, Urlaub gibt’s nicht in Schweizerdeutsch. Der Redaktor schob noch drei Artikel vor sich her. Die sind jetzt weg. Schieß‘ einer.

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Ein Gedanke zu „Mädelsschießen

  1. completely unrelated, but: Das erinnert mich an etwas, über das wir uns als Kinder immer krank gelacht haben, wenn wir wieder ein solches Schild am Straßenrand gesehen haben, auf dem Weg in den Südtirol-Urlaub: „Südtiroler Bauernspeck“; Aus welchem Körperteil der Bauern dieser Speck wohl hergestellt wird?

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