Steamboat Whistle

Stadt Rapperswil und Stadt Zürich heißen die Butterkutter auf dem See. Zürisee, auf Schweizerdeutsch. Klingeltöne von den Pfeifen und den Bewohnern des Zürisee gibt’s von der Reederei. Oder live am Bürkliplatz, Limmatquai. Enten, Frösche, Möwen, Taucherli. Klingeltöne an zwei Butterkutterfans. Im Norden und Süden. Gestern las ich: bald beide im Süden. Kurzfristig. Schifffahrtsgeschenk am Ammersee.

Steamboat Whistle zum Frühstück, Brennen ruft freilich das amerikanische Polizeiauto. Alles tönt lustig, Schweizerdeutsch für klingt. Klingen ist sanfter, tönen klingt so hart. Metallisch. Schaufelraddampferpfeife. Wurde ich korrigiert. Butterproduktion eingestellt, quasi. Aber was machen dann die Pressen, die von Schaufelrädern angetrieben werden? Bestimmt verstehe ich mehr, wenn der Plan hängt. Über dem Sideboard, an dicken Wänden. Selbst gezeichnet, rekonstruiert von alten Fotos. Photographien hießen die damals. Schade um den schönen Namen. Sehe neidische Blicke auf die Pläne. Im schlichten Zimmer mit Riemenboden. Schönen. Und grünen Fensterläden. Augenlieder für die Sprossenfenster. Abends zu, morgens auf. Wenn die Möwen kreischen. Das gibt’s nicht als Klingelton. Aber die Steamboat Whistle.

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4 Gedanken zu „Steamboat Whistle

  1. Ohne See wird sich das Taucherli kaum wohl fühlen. Aber vielleicht mag es die Isar, auch. Oder willst Du die etwa gegrillt? Grusel. ;)

  2. Klingen ist vielleicht sanfter, aber Klingen können schärfer sein.

    Hab ich die Anspielung auf „Steamboat Willie“ da eigentlich richtig verstanden?

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