Schrankboden

Schröder gegen die Kartons. Er gewinnt. Jetzt die Inneneinrichtung. So sieht’s der Schrankboden.

Der steht auch im Übergabeprotokoll. Im Wandschrank. Dem schönen. Der ist weiß und frisch lackiert. Auch der Schrankboden. Schröder hat moniert, der gehört da nicht rein. Fand auch der Hausbesitzer. Der Schreiner musste nochmal ran. Sperrholz raus aus dem Wandschrank. Vermutlich widerwillig. Darunter der schönste Schrankboden Zürichs: Alter Riemenboden. Wie im ganzen Zimmer. Glänzende Augen des Hausbesitzers. Gut, dass der Schrankboden raus ist. Freilich nur die Hälfte getan, jetzt muss der Schreiner den Schrankboden aufarbeiten. Widerwillig, vermutlich. Hasst den Schröder. Angst, etwas, auch. Er dankte der Hausbesitzerin für den Riemenblick. Sie schmunzelte, bestimmt.

Folterstrafe für Folienkleber. Eine Ecke übersah der Schreiner. Immerhin fast den Ton getroffen. Von dreckigen Riemenboden. Schrankböden. Lieber kein Wort sagen wollte die Hausbesitzerin. Zum Vormieter. Dem Folienkleber. Überlegte kurz zu zündeln. Folie schmilzt, Riemenboden brennen nicht so rasch. Aber bekommen hässliche Flecken. Von der Folie. Die hat genug geschadet. Jetzt liegt sie in der Tasche. Mit Schröder am See. Vorsicht, Folie, mit Holzdekor. Der ist nett. Aber zu dir nicht. Schlecht. Ganz.

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Ein Gedanke zu „Schrankboden

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