Wiedersehen

Im November vergangenen Jahres zuletzt. Ganz schön lang her, den Jüngsten kenne ich noch gar nicht. Er ist drei. Grüße von hier aus. Ein Freund spazierte so durch die Bahnhofshalle. Die ist wirklich groß. Meine Freude war’s auch. Seine auch. In frischer Luft bei einem Erdinger, dunkel, freilich. Am Zürcher Hauptbahnhof. Ich kann’s nicht glauben, dich hier zu sehen. Hörte ich. Sturm zog auf im Biergarten. Wenn man den so nennen mag. Mit München kein Vergleich, freilich. Vertraute Blicke im Lokal, zum Abschied in der Zugtür. Blieb lange stehen, auch als sie schloß. Keinen Blick verpassen.

Die Eingangshalle des Hemhauses hat eine großartige Akustik. Am Abend musizierte dort eine Zitterspielerin. Zu spät fürs zweite Wiedersehen. An einem Tag, welch Luxus. Auf Damen muss man immer warten, zu lang für die Zitterspielerin. Manche freut der Gedanke. Wird gemütlich, dein Heim. Hörte ich auch. Trotz dutzender Kartons im Wohnzimmer. Auf schönen, breiten Riemen. Sie arbeiten, da hält keine Fuge. Café Odeon um die Ecke ist klein, die Spiegelwand täuscht Größe vor. Gemütlich nur bei schönem Wetter, am Limmatquai, Touristen gucken. Bemitleiden auf ihrem Weg in die Vorstadt, mit zweistelligen Postleitzahlen. Lauwarmer Camembert zum Glück heiß, Toast Hawaii mit Banane. Passt zu Hörnli mit Ghacketem und Apfelmus. Spezialität, Schweizer. Keine Neu-Schweizerin traf ich, schade. Auf rotem Teppich um die Uni, in die Vorstadt, mit zweistelliger Postleitzahl.

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