Ferien

Kondensstreifen am blauen Himmel. Ferien woanders. Andere fliegen, ins Urlaubsparadies. Aus dem Prospekt, Langeweile beim Schmökern. Hurghada-Seite überblättert. Grusel. Planierte Strände, das hatten wir schon. Acht Tage noch Ferien, Schweizerdeutsch für Urlaub. London, New York, Istanbul. Mag ich heuer gern noch sehen, München sowieso. Manche Dienstreisen sind wie Urlaub, Ferien, Entschuldigung.

Schattige Bank am See. Hinter Schilf, Wasser plätschert auf die Steintreppe neben der Bank. Schoggigipfeli versüßen den Nachmittag, kalter Espresso aus der Kunststoffdose. Sehr bald brüht der Cube Espresso. Schwarze Kapsel. Nicht mehr 30 Minuten fahren bis zum Seeufer. Hinter grünen Fensterläden thront Marie Antoinette auf dem Sideboard. Sie wartet schon. Mit dem Schnitzmesser, dem Lustigen Taschenbuch, dem Feuerzeug. Sie ziehen am Mittwoch in den Wandschrank. Auf den Riemenboden. Ferien, morgens und abends. Schifffahren. Zum Butterkutteranleger, zur Bank am See. Ferienfliegern die Zunge rausstrecken.

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