Fische

Fische zwischen den Füßen. Lieblingsbild. Wenn alle das Becken verlassen haben, der Abend dämmert. Der See kühlt müde Füße, scheue Fische schwimmen forsch zwischen den Gittern umher. Nahtlosbräune am Beckenrand. Möglich, ohne Uhr, wie beim Segeln. Spiegelt die Abendsonne. Schwankender Ponton, liegt nicht am Bier. Der See bringt Glück und Wärme, Hitze. Unter tausenden bemalten Fußnägeln. Grusel.

Ums Haus geschlichen, die Tür war schon zu. Die rote, grüne Fensterläden offen. Fensterläden, grüne. Zuerst ich, dann die Werkstattmeisterin, dann die vegetarische Küche. Ein neues Restaurant im September: Zwei Straßen weiter wohne ich. Zwei schöne Adressen. Klamotten aus LA über London nach Zürich, ein Buch, das ich in München verpasste zu kaufen, aus dem Geschenkeladen mit packwütiger Kassiererin. Urlaubssperre in der Vorweihnachtszeit. Zart schmelzender Gesang meines Bruders. Angst, quasi. Auch.

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