Regerstraße

Auf dem Quad über den Regerplatz, wie in der Kiesgrube. Zwillinge warten auf die Tram. Weiblich, ledig, jung, sucht. Auch tatsächlich, denke ich. Halbe Stunde Pause, Mars schmilzt in meinen Händen auf dem Weg vom Rosenheimer Platz. Dem letzten, Euro, Zigaretten und Zucker aus. Die fehlte für Löcher in den Wänden, Lampen an den Decken und das Kellerverlies. Oder eins davon, realistisch. Eimer im Vordergrund, der Desktop leer. Großartige Kooperation mit den Saubermännern, unverhofftes Belegexemplar. Für den Isabellenspinner, Schmetterling. Hängt in Zürich in der Redaktorküche. Lappen fliegt an die Decke. Bin zu klein, Spinnenweben fangen auch im Flug. Löcher für die Leinwandharken bleiben offen, extra, soll auch etwas zu mosern geben. Belohnung in sechs Augenblicken im Nockherberg. Die Schlüssel bleiben in München.

Kein Marmor, diesmal Blei. Der Koffer, nett auch mit Rollen, müsste jede Sekunde bersten. Für das Gepäcknetz fehlt die Kraft, in Schweizer Zügen gibt’s Sitzzwischenräume. Keinen Zentimeter weiter, keine Treppenstufe mehr. Noch erspart mir die letzten der Fahrstuhl. Bald vierter Stock. Ohne Fahrstuhl. Hoffentlich kein Hindernis für Besucher. Willkommen. Ex-Münchener.

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