Schifffahrt

Hopp und Schokolade im Einkaufskorb. Für die Kollegen und als Reiseproviant. Heut‘ ist ein Tag, um in See zu stechen. Generalprobe mit der Tram, in neun Minuten daheim, bald. Nachbarschaft kennenlernen. Gegenüber des Schiffsanlegers steht die Bank, auf der ich das Glück fasste. SMS nach London und München. Dringend. Sonne strahlte, der Himmel lachte blau mit mir. Heute steht die rotgrüne Fahne mit vierblättrigem Kleeblatt im Wind. Naturgewalt streichelt die Limmat, die kräuselt sich vor Behagen.

An Bord nur mit einem Vierkant. Seegang erst auf dem See. Der bringt Glück, schon beim Panoramablick. Das Reiseproviant aus 99 Prozent Kakao ist bitter, braucht aber den Tag nicht mehr versüßen. Pünktlich zum Termin, auch um neun, trotz Wochenendstress. Keine Ruhe bis zum Mittagessen: Mein Bruder macht es mir wieder mal vor. Fünfzehn Tage und besser: Dachterrasse. Ich brauchte fast vier Jahre, um ihm ins Ausland zu folgen. Bald bin ich angekommen, hier. In Zürich. Er fährt auf Kurzurlaub. In Zürich.

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Ein Gedanke zu „Schifffahrt

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