20 Minuten

44 Seiten passen nicht in 20 Minuten. Dabei ist jede zweite Werbung. Die Fahrt zum Klusplatz dauert tatsächlich 30 Minuten. In etwa so lange wie zum Flughafen. Wenn nicht die Bahn Verspätung hat. 20 Minuten. Wie immer spät dran. Am Gleis nebenan fährt eine Minute später der nächste Zug. Pünktlich. Nach fünf Minuten. Nur bei 20 Minuten gibt’s ne Durchsage.

Am Abend hätte die niemand gehört. Baulärm auf der Baustelle Hauptbahnhof. Übergroße Fußballer verließen die Stadt, Herzogenaurach wohl ihr Ziel. Verpasstes Fotomotiv. Das Feierabend-Erdinger mit dem Bahnhofskind beschließt den Tag. Zuerst blau, auf der Dachterrasse stand die Luft, Wind nur hinter der Wand, ein Lüftchen. Nicht warm, heiß. Mittags sind Wände so nett, Schatten zu werfen, zwischendrin kühle Luft auszublasen im Großraumbüro. Mir fehlte das Durchatmen, zu vieles neu. Die Alte im Schulungsstress, grusel. Zum Glück ist nicht jeder der erste Tag.

Diesmal tatsächlich 20 Minuten, nur bis zum Hauptbahnhof. Lese Worte aus vertrautem Mund. Lausanne stellt jugendlichen Schweizer Drogenkonsumenten ein besseres Zeugnis aus. Trotzdem Kifferweltmeister. War schon Thema in einem kleinen Haus. Das kenne ich noch gar nicht. Dringend. Zu meinem Glück die vier Bewohner.

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