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Mit den Tags ‘Nordamerika’ versehene Einträge

Apple

5. November 2009 · Kommentar schreiben

Fiel freilich nicht auf die Firma namens Apfel herein, als ich den vermutlich teuersten Apfel meines Lebens kaufte. Gab die ominöse Firma Apfel noch gar nicht, als vier lustige Musikanten die Firma Apfel gründeten. Mit Hilfe des Apfels sollten Musiker Musik machen können, davon leben auch. Filmemacher Filme machen auch. Auch davon leben, freilich. Nicht nur von Granny Smith. Nur Obst ist ja auch ungesund. Obwohl Äpfel ja schon lecker sind, Granny Smith auch. Gibt dreissig tausend Leckerbissen für Musikliebhaber.
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SwissCube

23. September 2009 · Kommentar schreiben

SwissCube1Seit acht Uhr einundvierzig hat die Schweiz einen Satellit. Endlich. Dringend, quasi. Der SwissCube ist allerdings nur ganz klein. Und die Schweizer haben es nicht einmal erfunden: Nordamerika hat sich ausgedacht, dass Studenten kleine Satelliten bauen und ins All schießen können. Klein heißt zehn Zentimeter Kantenlänge und höchstens ein Kilo Gewicht. Daran haben sich freilich Lausanner Studenten gehalten, wollten doch auch einmal einen Satelliten ins All schießen. Geschossen haben freilich nicht die Nordamerikaner, die hatten bis eben noch Ärger mit den Schweizern. (mehr…)

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Project Vista

13. September 2009 · Kommentar schreiben

Project VistaKeine Angst, rüste nicht auf Vista auf. Schreibe auch nichts über Softwareinstallationen, genügt ja, wenn das der Redaktor tut. Schreibe vielmehr über Codenamen, den hatte ja auch Vista. Longhorn. So heißt eine Bar zwischen den Bergen Whistler und Blackcomb im kanadischen British Columbia. Whistler Blackcomb sind die Codenamen von XP und Sieben. Auch, und ein Skigebiet. Dort jagen im nächsten Frühjahr Skifahrer nach bronzenen, silbernen und goldenen Medaillen. Biathleten ja auch, genießen vielleicht den Ausblick und Weitblick. Laut Merriam-Websters Wörterbuch heißt Vista Ausblick oder Weitblick.
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Heroldsformel

26. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Bin vermutlich demnächst schon auf der ersten Suchmaschinenseite zu lesen. Mit der Erklärung für Heroldsformel. Die kennt der nette Duden nicht, die Wikipedia auch nicht. Merkwürdig. Dabei ist’s doch ganz einfach: Der Herold war im Mittelalter ein Botschafter, der Botschaften seines Herren überbrachte. Was auch sonst. Die Formel ist keine mathematische Gleichung, sondern eine Formulierung. Redensart, auch. Stolperte heute über die Formel: Der König ist tot, es lebe der König. Die Heroldsformel, las ich. Freilich hatte der Herold soeben seinen Herren verloren, dem er hätte eine Botschaft überbringen sollen. Aber nun hatte er ja einen neuen Herren, dem er Botschaften überbringen konnte. Quasi.

Heroldsformel1Aus Nordamerika zwitscherte gestern Abend der Herold, der König sei ins Krankenhaus gebracht worden. Noch kein Wort vom Tode des Königs, vom neuen freilich auch nicht. Den gibt es vermutlich ja auch gar nicht. Wüsste jedenfalls nicht wen. Ruhe in Frieden, Michael Jackson. Werde deine Musik vermissen. Das überirdische „Black or White“, etwa.
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Freya

13. Mai 2009 · 1 Kommentar

Knipse nun auch schon Butterkutter. Habe mich offenbar angesteckt bei zwei Freunden. Sie erfreuen sich an Schaufelraddampfern, fuhren mit vielen, bauten Modelle, restaurierten, schmiedeten Rettungspläne, zeichneten auch Pläne. Schöne Pläne, danke dafür auch. Freilich nur die gezeichneten, für die geschmiedeten sollten trottelige Nordamerikaner dankbar sein. Sind sie freilich nicht, offenbar, leider. Eben doch trottelig.

Freya1Das wäre noch ein Kompliment für die Reederei. Der ist das sogar das „Für“ zu schade, um ein gruseliges „S“ einfach anzuhängen. Geht allerdings auch ums Leben auf der Freya. Da hilft, dass großzügige, lichtdurchflutete Salons Service auf hohem Niveau garantieren. Ja, auch. Quasi. Das Fest fürs lesende Auge ist freilich die Interpunktion. Von wem hat die Reederei wohl das Synonym „schwimmendes Museum“ geklaut, wenn sie sich so öffentlich von der Bezeichnung distanzieren muss? Spare mir die Antwort.
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Sudoku

4. Mai 2009 · 2 Kommentare

sudoku1Die nordamerikanische Rätsellobby war empört, vermutlich. Die, die es erfunden haben, lese ich. Nicht die Schweizer, ausnahmsweise. Wirklich nur ausnahmsweise. Auch nicht die Japaner, klingt ja so. Die Nordamerikaner waren empört, zutiefst, vermutlich. Über das Verballhornen ihrer Erfindung in der Werbung. Aber lustig. Heute war sie weg, die verballhornende Werbung. Kann die Nordamerikaner schon einmal etwas verballhornen, in der Werbung, auch. Vor der Apotheke, wie passend. Am Zürcher Kunsthaus.
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verspiegelt

16. Februar 2009 · Kommentar schreiben

Alle Zimmer des kleinen Heims. Schönen Heims, auch. Schöne Spiegel auch, viele kleine, die gucken sich noch gegenseitig an. In die Unendlichkeit quasi, aus fünf gucken schon Augen. Acht Paare, bebrillte, verdunkelte, auch. Junge freche wie die der Frau Werkstattmeisterin sind die einzigen, die in den kleinen Spiegel an der gegenüberstehenden Wand gucken. Darf mich nicht beklagen, knipste ich doch die Fotos alle selbst. Acht fehlen noch, aber nur die Fotodrucke, von Augen. Auch. Menschen, auch. Der Fotodrucker steht im Wandschrank, der sich nun endlich auch im Spiegel sehen kann. Bohrte mit der geliehenen Schlagbohrmaschine Löcher in dicke Mauern, weiche, alte, auch. Für den Spiegel, der nur ein Rahmen sein sollte. Für den Butterkutterplan. Der wird aufgezogen, sieht sich dann auch im Spiegel. (mehr…)

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Knusperreis

25. Januar 2009 · Kommentar schreiben

Da habt ihr aber richtig lange nachgedacht. Das ganze Jubiläumsjahr, hundert Brainstorming-Sitzungen bestimmt, freilich immer mit Verpflegung. Schoggiverköstigung, vermutlich. Bin geplättet, so viel Kreativität hätte ich euch nicht zugetraut. Kühnheit, auch. Übermut fast. Dass trottelige nordamerikanische Geldgeber da mitspielen.
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endlich

21. Januar 2009 · Kommentar schreiben

endlich

Kommt von Ende. Das war gestern. Endlich. Gestern war auch ein Beginn. 44 Mal musste die Welt, mussten die Menschen warten, bis der Tag kam. Der historische Tag, hörte ich. Könnt von Glück lesen (reden), dass ich keine Schimpfwörter schreibe. Dreckige auch. Ganz normaler Tag, endlich, nie wieder ein Ende, bitte. Ihr Nordamerikaner. Er ist auch ein Nordamerikaner, deshalb schimpfe ich nicht. Freue mich mit euch, ihm auch. Glad to see you Mister President.

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Kippfigur

31. Dezember 2008 · Kommentar schreiben

kippfigurBär im Berg. Im Matterhorn. Das Wappentier der Stadt versteckt von stolzen Bernern. Auf dem hundertjährigen Schokoladenriegel. Glückwunsch dazu auch. Glückwunsch auch, das runde Jubiläum so im Geheimen zu feiern. Du erste Assoziation mit schweizerischer Schokolade, auf Schweizerdeutsch Schoggi. Die Schoggi stammt noch immer aus Bern, lese ich. Die Franken und Euro werden verschifft, zu trotteligen Nordamerikanern. Die nicht einmal einen runden Geburtstag gescheit feiern können. Schoggiliebhabern eine neue Sorte schenken, zum Beispiel. Die gibt’s erst im neuen Jahr. Dann zum vierzigsten Geburtstag der schwarzen Zartbitterschoggi.

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White Album

24. November 2008 · 1 Kommentar

white-albumBin freilich etwas zu spät für die samstägliche Absolution. War aber auch John Lennon, dem verziehen wurde, fast 28 Jahre nach dem gruseligen Mord in New York. 42 Jahre nach dem Spruch: Die Beatles sind bereits berühmter als Jesus. 40 Jahre nach Veröffentlichung des Doppelalbums ohne Namen, in weißer Hülle. Der Einfachheit halber getauft: White Album.

Das weiße Album lobte am Samstag der Redaktor der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“. Nur das Album, freilich. Redaktor freilich nicht, sprechen ja kein Schweizerdeutsch, die Römer. Jugendlicher Leichtsinn sei Lennons Spruch gewesen. Der Jugendliche aus der englischen Arbeiterklasse war überwältigt vom unerwarteten Erfolg. Bin beeindruckt, Herr Redakteur vom „Osservatore Romano“. Aber nur von ihrer Erinnerung an den Geburtstag des einzigen Doppelalbums des Beatles. Wenn die deutschen Redakteure ihre Worte richtig übersetzt haben, ist ihre Begründung für die Absolution mindestens frech, wenn nicht eine Beleidigung. Eines Toten. 1966 hatte John Lennon vier Jahre lang Erfolg mit den Beatles. Erfolg ist ein zu kleines Wort, vermutlich. Kenne nur Filme über die Beatlemania. John Lennon schrieb großartige Lieder wie Norwegian wood, Things we said today. Der Jugendliche aus der englischen Arbeiterklasse. Aus der armen Industriestadt Liverpool. Er konnte auslösen, dass Nordamerikaner Schallplatten verbrannten. Unglaublich gruselig. Auch wenn’s dem Vatikan damals und dem „Osservatore Romano“ heute nicht passt: John Lennon und die Beatles waren vermutlich berühmter als Jesus. Predigten wie er Liebe. Unterlegt mit großartiger Musik.

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Kapuze

10. November 2008 · Kommentar schreiben

Fäden füllen die Seenplatte auf der Oxford Street. Unter dem Vorsprung der Essen-Filiale lösen sich Fäden auf in Spray. Die wasserdichte Membran stemmt sich gegen Spray, die Fäden. In den Schuhen und der Jacke. Nicht der Kapuze, die fehlt. Am Schirm prallen Tropfen der Markise ab, dicke. Fäden auch, lange. Stundenlange.

Die Membran hält Stunden, hielt schon vor Jahren. 20. Im Jugendwunsch, blauer Jacke mit eingerolltem Fuchs. Und Membran. In der Kapuze auch. Ein Kiesel riss ein Loch in den linken Ärmel, beim Fahrradsturz am Gallberg. Fast der Weltuntergang, nicht die Wunde. Kleine. Mit dem blauen Flicken trug die Jacke zuletzt wer, der gerade Butterkutter fährt, vermutlich, oder Model T. Durch Nordamerika. Feiernd unbedingt auch. Wartet auf sein Geschenk. Butterkuttern. In München oder Zürich. Die Reise nach Zürich verhinderte die Butterkuttertour, keine Fäden oder Spray. Im September, schon damals in der Fahrradjacke, mit Membran, heute laminiert. Ohne Kapuze. Deshalb mit Schirm durch Fäden und Spray. Gemeinsam mit der Wendejacke von der Deutschen Bank. Innenseite sah noch nie die Welt draußen. Die Kapuze schon. In Zürich noch nass vom Londoner Regen.

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Kindergarten

9. November 2008 · Kommentar schreiben

kindergartenIst wie Bildungsroman. Briten haben kein besseres Wort dafür, deshalb benutzen sie das deutsche. Nicht mal schön. Aber werben damit, in der größten Buchhandlung Londons im West End. Über den Piccadilly Circus, die Regent Street entlang zum Oxford Circus muss keiner laufen. Christmas Shopper schieben die Spaziergänger. In Richtung Baker Street durch Seitenstraßen schlendern, endlich. Vorbei am zerlegten Kronleuchter für den Hindernislauf. Im kleinen Heim, nahe dem See. Das ist kaum zwei Meter hoch, der Kronleuchter aber. So bleibt er in London. Wie auch skandinavische Einrichtung, teure. Ausziehbares Gummiabtropfsieb und gefaltete Spülschüssel. Habe eine randlose Edelstahlspüle, die strahlt gerade. Danke für das Edelstahlpflegeöl, Herr Restaurator. Auch von der Spüle.
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